Votivkerzen

Votivkerzen nennen sich auch Opferkerze, Opferlicht oder Gebetskerze sind ursprünglich religös geprägte Kerzen. Sie werden in der Kirchen als sichtbares Zeichen aufgestellt. Die Bezeichnung Votivkerze bedeutet soviel wie Gabe.

Votivkerzen als Opfergabe in der Kirche

In der Kirche stehen die Votivkerzen oft auf einem Metallgestell oder aber auch in Nischen direkt in der Kirchenarchiktektur. Möchte man eine Kerze entnehmen und entzünden steckt man eine Münze, oder auch mehrere in das Geldfach als Opfergabe. Die entzündete Votivkerze stellt man zu den anderen Kerzen in das Gestell. Der Spender solch einer Kerze wird auch Votant genannt. Auch außerhalb des Gottesdienstes brennen die Votivkerzen und sind so Zeichen der Andacht und des Gebets.

Heute zählen viele Kerzen als Votivkerze

Mittlerweile ist die Bezeichnung Votivkerze aber auch ausserhalb der religiösen Bedeutung ein gebräuchliger Begriff. Mit der Bezeichnung sind heute auch Kerzen unterschiedlichster Art bezeichnet. Meistens sind aber speziell Kerzen mit einer längeren Brenndauer gemeint. Damit verbunden bezeichnet man also meist größere, schwerere Kerzen.

Kerzen im Glas oder Keramikbecher

Votivkerzen werden sehr gerne in Gläser oder Keramikbecher gestellt. Ob die Gläser verzeirt sind oder nicht ist hierbei nicht relevant. Votivkerzen werden oft auch mit Duftsoffebn angbeoten. Sie sind somit der Duftkerze ähnlich.

Votivkerzen aus verschiedenen Wachsen

Die Herstellung der Votivkerzen kann mit verschiedenen Wachsen erfolgen. Es gibt sie aus Paraffin, Stearin oder auch aus Bienenwachs. Votivkerzen aus Bienenwachs sind natürlich besonders schöne Kerzen. Sie sind naturnah hergestellt. Der Duft beim Abbrennen der Kerzen ist besonders angenehm. Ausserdem hat Bienenwachs ein lange Brenndauer.

Votivkerzen für gute Stimmung

Eine Bienenwachskerze in einem Glas ergibt schon eine anheimelnde Votivkerze. So eine Kerze kann eine festliche Stimmung erzeugen. Bei Dunkelheit, speziell im Winter, wirkt die Votivkerze warm und anheimelnd.